Kirchenvorstand

Der Kirchenvorstand ist das für die Verwaltung des Vermögens, also für die finanziellen Angelegenheiten zuständige Gremium innerhalb der Kirchengemeinde. Es ist vom Kirchenrecht verbindlich vorgeschrieben. Die rechtliche Grundlage für die Kirchenvorstände in Niedersachsen ist das Kirchenvermögensverwaltungsgesetz (KVVG). Darin sind wichtige Aufgaben des Kirchenvorstands näher umschrieben:

  • Feststellung des Haushaltplans
  • Prüfung und Feststellung der Jahresrechnung
  •  Führung des Vermögensverzeichnis

Der Kirchenvorstand wird zum größten Teil durch eine demokratische Wahl gewählt. Die letzte Wahl hat im November 2018 stattgefunden. Dabei ist für die Kirchorte Bückeburg, Obernkirchen und Rehren je eine fixe Anzahl von Mitgliedern (Quote) festgelegt worden. Es sind also aus den einzelnen Kirchorten eine feste Anzahl von Gremienmitgliedern gewählt worden.

Wählbar ist, wer am Wahltag wenigstens 18 Jahre alt ist und im Kirchort wohnt. Wählen darf, wer am Wahltag mindestens 16 Jahre alt ist und in der Gemeinde wohnt.

Weitere Mitglieder sind der zuständige Pfarrer, weitere Priester und die Verbindungsperson, die vom Pfarrgemeinderat entsandt wird.

Der Pfarrer ist der geborene 1. Vorsitzende des Kirchenvorstands. Der 2. oder stellvertretende Vorsitzende wird vom Gremium gewählt. Für den Kirchenvorstand St. Marien sind das Pfarrer Markus Grabowski und Ansgar Brosig.

Für die Aufteilung der Arbeit sind Ausschüsse für folgende Bereiche gegründet worden: Bau, Finanzen, Kindergarten und Personal.

Aktuell beschäftigt sich der Kirchenvorstand mit der Umsatzbesteuerung von Kirchengemeinden, dem Kindergarten, den geringfügen Beschäftigungsverhältnissen sowie Baumaßnahmen wie dem Kirchturm (Kreuz) in Obernkirchen.