Sternsinger

Als Sternsinger kostümiert besuchten 12 Kinder und Jugendliche der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde in den vergangenen Tagen mehr als 140 Häuser und Wohnungen gläubiger Christen und segneten deren Häuser.

 

 

 

 

 

 

 

In der Bergstadt wird das „Dreikönigssingen“ seit rund 15 Jahren von der katholischen Pfarrgemeinde in Kooperation mit der protestantische St.-Marien-Kirchengemeinde als ökumenische Veranstaltung ausgerichtet. Auch jetzt luden die Gemeinden zum Auftakt wieder zu einem gemeinsamen Gottesdienst zur Aussendung der Sternsinger in die Stiftskirche ein.

 „Respekt für Dich, für mich, für Andere – in Bolivien und weltweit“ laute das vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ respektive dem Bund der Deutschen katholischen Jugend (BDKJ) für die diesjährige Aktion ausgegebene Motto, berichtete Pastor Herbert Schwiegk. Ein Thema, das auch die in der biblischen Weihnachtsgeschichte erwähnten „Drei Heiligen Könige“ vorgelebt hätten, indem sie „Jesus in der Krippe“ Geschenke überbracht und ihm ihren Respekt entgegengebracht hätten. Wie überhaupt das Motto nach Ansicht des Geistlichen gut gewählt sei, denn: „Jeder Mensch verdient Respekt, denn jeder Mensch ist ein geliebtes Kind Gottes.“

 Mitgestaltet wurde der ökumenische Gottesdienst durch die evangelische Pastorin Nora Haarmann, die eine Lesung aus dem Lukas-Evangelium beisteuerte. Der katholische Pfarrer Bogdan Dabrowski nahm unter anderem die Segnung der „Sternsinger“ und deren Kreide vor, mit der sie die traditionelle Segensbitte „C+M+B“ (Latein: Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus) plus der aktuellen Jahreszahl über die jeweiligen Eingangstüren der Häuser und Wohnungen schreiben werden. Das lokale „Dreikönigssingen“ läuft bis zum 10. Januar und klingt mit einem ökumenischen Gottesdienst in St. Josef aus. (Auszug aus dem Artikel der Schaumburger Nachrichten vom 30.12.2015)