Das größte Fest der Christen - das Osterfest - steht vor der Tür.

Für uns alle wird es ein Fest, das so ganz anders verläuft: keine öffentlichen Gottesdienste; keine Österliche Lichtfeier (Osternacht), die ich so sehr schätze; keine Osterfeuer;  kein Osterspaziergang und Besuche von Verwandten und Freunden usw. Das könnte uns enttäuscht resignieren und verbittern lassen – verständlich wäre es!

Doch: sind das nicht genau die Wege, die die Kar- und Ostertage ausmachen? Auch damals hatten die Jünger beim Erleben der Ereignisse am Ende ihres Weges mit Jesus Enttäuschung, Resignation und Dunkelheit zutiefst erfahren müssen. Alles schien umsonst gewesen zu sein: die Anfeindungen der Mitmenschen, die Ertragen von Tageshitze und die Kälte der Nacht auf ihren Wanderungen durch Galiläa, die Hoffnungen in diesen Jesus. Die oft aufkommenden Schwierigkeiten mit Seinen Worten werden in der Bibel beschrieben mit“ Sie verstanden nicht, was er ihnen sagen wollte.“

Ostern verändert alles! Nach und nach erfahren die Jünger:

die Dunkelheit der Trauer verwandelt sich in Licht und Jubel; die Enttäuschungen werden zur Gewissheit:  Er Lebt!

Auch wenn wir in diesen Tagen so anders feiern müssen: Es wird wieder eine Zeit geben der Freude, der Dankbarkeit, der Hoffnung,  des Lichtes!

Es wird - hoffentlich in nicht allzu ferner Zukunft – eine Zeit geben, da werden wir wieder mit unseren Angehörigen und Freunden ein frohes Fest feiern können, gerade auch das Fest der Erstkommunion! Dann dürfen wir erfahren: Das Leben, wie wir es gewohnt sind und so schätzen, ist immer wieder wie eine Auferstehung. Ostern kommt ganz nah in unser Leben.

Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen die Erfahrung von Ostern!

Möge der Herr Euch ganz besonders nahe sein, Euch stärken und schützen – damit wir uns bald wiedersehen!

In dem Sinne Ihre Gemeindereferentin aus Bückeburg Sabine Kalkmann